WMB

WMB - Wohnen für Menschen mit Behinderung

Das „Hospiz • Die Brücke. Ambulantes Hospiz Bergisch Gladbach im Diakonischen Werk e.?V.“ und „WMB - Wohnen für Menschen mit Behinderung“ – Lebenshilfe des Rheinisch-Bergischen Kreises“ erarbeitete ein abgestimmtes Konzept zur hospizlichen Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen mit Behinderung.

Die WMB (Wohnen für Menschen mit Behinderung) ist Teil der Lebenshilfe des Rheinisch-Bergischen Kreises. Als gemeinnützige GmbH, die sich den Interessen geistig behinderter Menschen verschrieben hat, dient sie deren Betreuung. In acht Wohnhäusern und Außenwohnguppen sowie im Bereich des Betreutem Wohnens leben um die 170 Menschen mit geistiger Behinderung und/oder Mehrfachbehinderung. Die Wohnhäuser befinden sich im Bereich Bergisch Gladbach, Rösrath, Untereschbach und Hoffnungsthal. Hier sollen die Bewohner und Bewohnerinnen die Möglichkeit haben, ein „Heim“, ein Zuhause zu finden für das Leben in all seinen Facetten, seien es Probleme auf der Arbeit, Liebe und Kummer, Gesundheit und Krankheit. Auch Sterben, Tod und Trauer sind in unseren Häusern zu Hause.

In der Begleitung der schwerkranken und sterbenden Bewohner und Bewohnerinnen kooperiert die WMB mit dem „Hospiz • Die Brücke“ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen an den Qualifizierungskursen des „Hospiz • Die Brücke“ teil. Darüber hinaus werden zusätzlich spezifische Inhalte vermittelt, die die Versorgung und Betreuung sterbender Menschen erleichtert. Aber auch die Hospizhelferinnen und Hospizhelfer engagieren sich in der hospizlichen Betreuung innerhalb der Häuser der WMB. Hierzu werden sie besonders geschult, z.B. um die immer noch bestehenden Hemmschwellen im Umgang mit geistig behinderten Menschen abzubauen und sich für die besondere Situation geistig behinderter Menschen zu sensibilisieren.

In den Köpfen vieler Angehöriger ist immer noch die Vorstellung fest verankert, dass Sterben im „Heim“ nicht möglich ist, sodass es oft am Ende des Lebensweges zu Einweisungen ins Krankenhaus kommt. Oft spielt dabei die Angst hinein, etwas falsch zu machen, weshalb das Sterben an „Profis“ im Krankenhaus abgegeben wird. Allerdings ist auch die Situation in Krankenhäusern oft nicht optimal auf die Betreuung von Menschen mit Behinderungen ausgerichtet. Deshalb bereiten wir die Angehörigen unserer Bewohner auf die Möglichkeiten der ambulanten palliativen Betreuung vor.

Es sollte möglich und erlaubt sein, zu Hause zu sterben in seinem bekannten und vertrauten Umfeld – auch für Menschen mit Behinderung. Geistig behinderte Menschen in dieser Situation fachlich und menschlich kompetent zu begleiten, ist das Anliegen der Kooperation zwischen dem Hospizdienst und der WMB. Interessenten melden sich gerne bei der Projektleitung:
 
Markus Kölling 0 22 02 / 80 13

Internet: www.lebenshilfe-rbk.de

Termine
13.06.2019, 19:30 Uhr

Soll ich meine sterbende Mutter verdursten und verhungern lassen?

 


19.09.2019, 19:30 Uhr

Wie gerne würde ich noch einmal...


14.11.2019, 19:30 Uhr

Trauer ist nicht das Problem, sondern die Lösung


 

Neue Broschüre 2018:
"Leben bis zuletzt"

Broschüre mit vielen Informationen rund um unsere Arbeit (PDF, ca. 4,6 MB).

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Patientenverfügung

Spirituelle Verfügung nach dem Entwurf von Prof. Dr. Franco Rest, Dortmund (PDF, ca 400 Kb)

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Beitrittserklärung

Sie möchten uns finanziell unterstützen? Dann laden Sie sich die Beitrittserklärung hier herunter (PDF 421 Kb).

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Flyer, 8-seitig

Laden Sie sich hier unseren achtseitigen Kurzflyer samt Beitrittserkärung als PDF herunter (3 MB).

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Flyer Hospiz macht Schule

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