Evangelisches Krankenhaus

Diakoniestation am Evangelischen Krankenhaus

Seit 1995 hat das Evangelische Krankenhaus einen ambulanten Pflegedienst. Die Pflege zu Hause erfolgt nach den Wünschen des Patienten, dabei gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse ein.

Wir versorgen unsere Patienten nicht selten bis sie zu Hause versterben.

Damit wir sterbende und schwerkranke Menschen zu Hause optimal versorgen können, qualifizieren wir unsere Mitarbeitenden weiter zu  Palliativen Pflegefachkräften. 

 

Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach

Das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach will Ihnen ein kompetenter Gesundheitspartner sein. Es möchte Ihnen den Klinikaufenthalt so angenehm wie möglich gestalten. Neben dem Einsatz modernster Medizintechnik und Behandlungsformen ist allen Mitarbeitern sehr daran gelegen, eine persönliche Atmosphäre zu schaffen. Denn menschliche Zuwendung wird besonders im Krankheitsfall zu einem heilsamen Faktor.

Die Orientierung an seelischen Bedürfnissen der Patienten ist ein Grundprinzip unseres Handelns, das sich als ethische Ausrichtung aus dem christlichen Menschenbild unseres Hauses und unserer Arbeit ableitet. So sind Werte und Würde menschlichen Lebens für uns seit Gründung im Jahre 1928 Maßstab allen Wirkens. 

Damals wurde auf dem Quirlsberg eine Heimstatt für alte, pflegebedürftige und kranke Menschen errichtet, die in den folgenden Jahrzehnten systematisch modernisiert und erweitert wurde. Heute ist das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach, Dank seiner exzellenten medizinischen und personellen Ausstattung, eine modernes Hochleistungskrankenhaus mit erstklassigem regionalen Renommee. Die Anerkennung als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn unterstreicht seine Bedeutung.

Zur Trägerschaft gehören die Evangelische Kirchengemeinde, der Evangelische Kirchenkreis Köln Rechtsrheinisch, der Evangelische Stadtkirchenverband Köln sowie der Verein zur Förderung Evangelischer Wohlfahrtspflege e.V., der zugleich Gesellschafter des Krankenhauses ist. In dieser Funktion gestaltet er durch Spenden und Beiträge maßgeblich die stetige Verbesserung der patientenorientierten Leistungsfähigkeit. So besteht heute ein Unternehmen, das Medizin, Pflege, Technik und Ökonomie mit menschlicher Zuwendung harmonisch vereint.

Internet: www.evk.de

Palliativmedizinische Betreuung im EVK

Wenn Patienten zu uns in die stationäre Behandlung des Evangelischen Krankenhauses kommen, ist es zunächst immer unser Ziel, sie von einem Leiden zu heilen oder eine chronische Erkrankung möglichst so gut medikamentös einzustellen, dass ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert oder verlangsamt wird. Hierzu stehen uns operative, endoskopische und interventionelle Therapien oder die medikamentöse Therapie zu Verfügung. Dies ist der „kurative Ansatz“. 

Die Schwere einer Erkrankung lässt aber in vielen Fällen keine Heilung mehr zu und insbesondere bei vielen Patienten mit Tumorleiden kommen wir trotz bester Therapiemöglichkeiten an einen Punkt, an dem wir erkennen müssen, dass dieser Patient nicht mehr zu heilen ist, dass er bald sterben wird. 

An dieser Stelle rücken im Rahmen der Behandlung des Patienten andere Gesichtspunkte in den Mittelpunkt und wir beginnen eine Palliative Therapie.

„Palliative Therapie“ ist nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die umfassende und aktive Behandlung von Patienten, deren Erkrankung einer kurativen Therapie nicht mehr zugänglich ist und für die das Behandlungsziel die bestmögliche Lebensqualität für sie selbst und ihre Angehörigen ist. Die Definition der European Association for Palliative Care lautet ähnlich: Palliativmedizin ist die angemessene medizinische Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen Erkrankungen, bei denen die Behandlung auf die Lebensqualität zentriert ist und die eine begrenzte Lebenserwartung haben.

Als oberstes Ziel in der palliativmedizinischen Versorgung sollen eine möglichst hohe Funktionsfähigkeit und Lebenszufriedenheit des Patienten erhalten werden, wenn keine Heilung mehr möglich ist. Das Konzept wurde ursprünglich für Patienten mit Tumorerkrankungen entwickelt, gilt aber auch für jede andere Erkrankung, die progredient und irreversibel zum Tode führt.

Die Palliativmedizin bejaht das Leben und sieht das Sterben als einen normalen Prozess an. Sie will den Tod weder beschleunigen noch hinauszögern. 

Die Palliativmedizin stellt die Linderung von Schmerzen und anderen Beschwerden in den Vordergrund, integriert die psychischen und spirituellen Bedürfnisse und bietet ein System der Unterstützung an, damit das Leben der Patienten bis zum Tod so aktiv wie möglich sein kann.

Die Palliativmedizin bietet der Familie während der Erkrankung des Patienten und in der Trauerphase Unterstützung an. 

Für uns bedeutet dies, dass wir den Patienten und seine nächsten Angehörigen informieren und offen mit ihm bzw. ihnen die Möglichkeiten der Therapie besprechen. An dieser Stelle wird auch der Kontakt mit dem Hausarzt hergestellt und über den Sozialdienst Kontakt zu ambulanten Palliative Care-Pflegediensten oder einem ambulanten Hospizdienst aufgenommen. In den meisten Fällen macht die Betreuung durch das palliative Netzwerk eine Entlassung des Patienten nach Hause möglich.

Natürlich betreuen wir unsere Patienten auch in dieser Phase weiter, die oft durch den Wechsel von Krankenhausaufenthalten und Phasen zuhause geprägt ist.

Insbesondere in der letzten Phase des Lebens bieten wir unsere Hilfe an und ermöglichen unseren Patienten die Betreuung im EVK durch das ihnen bekannte Team in der ihnen bekannten Abteilung.

Es ist uns wichtig, in jeder Phase des Lebens für unsere Patienten da zu sein.

Natürlich binden wir auch Angehörige mit ein und schaffen im Rahmen unserer Möglichkeiten eine individuelle Atmosphäre, wo Angehörige und Patienten ihre Zeit in einem geschützten Raum miteinander verbringen können. 

Palliativmedizin schließt die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Familie vor und nach dem Tod des Patienten mit ein. Diese umfassende Betreuung von Patienten und deren Angehörigen erfordert ein multidisziplinäres Team, zu dem neben Pflegepersonal und Ärzten auch Sozialarbeiter, Psychologen, Seelsorger, Psychotherapeuten und Krankengymnasten gehören können.

Termine
19.09.2019, 19:30 Uhr

Wie gerne würde ich noch einmal...


14.11.2019, 19:30 Uhr

Trauer ist nicht das Problem, sondern die Lösung


 

Neue Broschüre 2018:
"Leben bis zuletzt"

Broschüre mit vielen Informationen rund um unsere Arbeit (PDF, ca. 4,6 MB).

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Patientenverfügung

Spirituelle Verfügung nach dem Entwurf von Prof. Dr. Franco Rest, Dortmund (PDF, ca 400 Kb)

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Beitrittserklärung

Sie möchten uns finanziell unterstützen? Dann laden Sie sich die Beitrittserklärung hier herunter (PDF 421 Kb).

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Flyer, 8-seitig

Laden Sie sich hier unseren achtseitigen Kurzflyer samt Beitrittserkärung als PDF herunter (3 MB).

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Flyer Hospiz macht Schule

Laden Sie sich hier unseren sechsseitigen Kurzflyer als PDF herunter.

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