Der Verlust eines nahen Angehörigen, eines geliebten Menschen, stürzt uns in Tiefen, in Einsamkeit und Verzweiflung, die wir vorher so nicht kannten. So sagte ein Mann, der seine Frau verloren hatte: „Ich wusste einfach nicht mehr ein noch aus, alles Leben hatte seinen Sinn für mich verloren.“ Trauer ist eine ganz normale Reaktion, ein Bemühen der Seele, das Geschehen zu begreifen.

Vielleicht liegt der Tod Ihres Angehörigen oder Freundes erst kurze Zeit zurück und möglicherweise lehnt sich alles in Ihnen gegen den Verlust auf. Sie können und wollen es noch gar nicht wahrhaben, oder die lange Pflege, der Tod und die Beerdigung liegen hinter Ihnen. Sie dachten, das Schwerste hinter sich zu haben, und nun in der Stille verstehen Sie erst wirklich, was geschehen ist, stürzen in Verzweiflung und große Erschöpfung. Oder aber der Verlust liegt schon Wochen oder Monate hinter Ihnen, die ersten großen Schmerzen sind vorüber, aber immer wieder kommen die Wellen der Trauer, vielleicht der Wut und Verzweiflung, manchmal ganz plötzlich und unerwartet, und sie fragen sich, ob denn das noch normal sei.

Wir möchten Sie in diesen Fragen und Zweifeln begleiten und Sie mit unseren Gedanken unterstützen.

Trauerwege miteinander gehen kann tröstlich sein und ermöglicht:

•    den Verlust schrittweise akzeptieren zu können
•    den Gefühlen einen Platz zu geben und sie ausdrücken zu können
•    Kontakte mit anderen Trauernden zu knüpfen und Trost zu finden
•    eigene Kraftquellen zu finden
•    den Verstorbenen in Erinnerung zu behalten
•    das Leben ohne den Verstorbenen neu zu gestalten
•    den Prozess der Trauer als Chance zu sehen, das Leben neu zu gestalten

Lange saßen sie dort und hatten es schwer,
doch sie hatten es gemeinsam schwer,
und das war ein Trost.
Leicht war es trotzdem nicht.


Astrid Lindgren

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Essen und Trinken am Lebensende

Referentin: Christa Michels


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Erste und letzte Bilder

Kunsttherapie in Palliativ- und Hospizsituationen

 

Referent: Klaus Evertz


20.09.2018, 19:30 Uhr

Humor ist überwundenes Leiden an der Welt

-Warum Sterbebegleitung nicht immer todernst sein muss-


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